Am 24. September war es endlich so weit! Nach einer langen Phase des Eingrabens in den Projekträumen der Universität besuchte ein Teil des aktuellen Projektteams eine Grundschule im Raum Düsseldorf um dort Materialien aus dem Spiel Angstgewitter den Schülerinnen und Schülern einer 3. Klasse vorzustellen.

Insgesamt konnten wir mit 10 Kindern sprechen. Wir erfuhren viel über ihre Einstellung zu Noten, ihren Umgang mit technischen Spielzeugen und ihre Spielvorlieben. Natürlich wollten wir auch wissen wie unsere Hauptcharaktere Nele, Simo und Erwin bei den Kids ankommen.

Der Besuch war ein voller Erfolg. Mal ganz davon abgesehen, dass es eine tolle Erfahrung war mit den Kindern zusammen zu sitzen, bekamen wir auch positives Feedback zur Gestaltung der Charaktere und Spielwelt. Auch konnten wir uns davon überzeugen, dass die Thematik und Metaphorik von Angstgewitter gut von den Kindern verstanden wird. Allerdings zeigte sich auch, dass sie bereits erste Erfahrungen mit Stress und Zeitdruck aufgrund der Kollision von Lernen und Hobbies gemacht haben. Auch von konkreten Leistungserwartungen der Eltern haben die Kleinen berichtet. Wir fühlen uns daher bestärkt in unserem Anspruch, das Thema Leistungsnagst präventiv in Grundschulen zu thematisieren.

Das sind tolle Voraussetzungen für Probeläufe des Projekts im Schulunterricht. Läuft alles nach Plan, dann werden wir eine lauffähige Version des Spiels Mitte Oktober in der Partnerschule testen. Wir sind gespannt!